Überziehdecken für Asbestentferner sind spezialisierte Schutzzubehörteile, die entwickelt wurden, um die Exposition gegenüber Asbestfasern zu verhindern, ein kritisches Risiko aufgrund der Verbindung von Asbest mit Mesotheliom und Lungenkrebs. Diese Überziehdecken bestehen aus robusten, undurchlässigen Materialien wie Butylkautschuk oder PVC-beschichteten Vliesstoffen und bilden eine effektive Barriere gegen luftgetragene Fasern und flüssige Kontaminationen, wodurch die Einhaltung der OSHA 1926.1101- und EN 14126-Standards für die Asbestsanierung gewährleistet ist. Das Material ist reißfest und so konzipiert, dass es Fasern einfängt und verhindert, dass diese an Haut oder Kleidung haften und dadurch die Gefahr einer Kreuzkontamination reduziert wird. Konstruktive Merkmale umfassen eine verlängerte Länge (60–80 cm), um von der Hand bis zur Schulter abzudecken, mit elastischen oder verstellbaren Verschlüssen an beiden Enden, die eine luftdichte Abdichtung erzeugen – entscheidend, um das Eindringen von Fasern zu verhindern. Sie sind oft strukturiert, um den Griff zu verbessern, und erleichtern das Handling von Werkzeugen wie Spachteln und HEPA-Staubsaugern. Zudem sind sie mit Ganzkörperschutzanzügen und Handschuhen kompatibel und bilden so ein nahtloses Schutzsystem. Diese Überziehdecken sind Einwegprodukte, um eine sichere Entsorgung kontaminierter PSA zu gewährleisten, da eine Wiederverwendung die Freisetzung eingeschlossener Fasern verursachen könnte. Sie sind typischerweise farbkodiert (z. B. rot), um den Einsatz in Asbestbereichen zu kennzeichnen, und unterstützen dadurch die korrekte Anwendung von PSA-Vorschriften. Durch den Einsatz dieser Überziehdecken minimieren Sanierungsteams die Aufnahme von Fasern durch Einatmen und Hautkontakt, schützen die langfristige Gesundheit der Arbeiter und stellen die Einhaltung strenger Entsorgungsvorschriften sicher, wodurch sie zu einem unverzichtbaren Bestandteil bei Asbestentfernungsvorgängen werden.