Isolationskittel für die pharmazeutische Isolation sind spezialisierte Schutzkleidungen, die entwickelt wurden, um Kreuzkontaminationen in der pharmazeutischen Produktion, in Laboren und in Mischstellen zu verhindern, wo die Aufrechterhaltung von Sterilität und Produktreinheit von höchster Bedeutung ist. Diese Kittel schaffen eine physische Barriere zwischen Arbeitnehmern und Arzneimitteln sowie zwischen Arbeitnehmern und potenziell gefährlichen pharmazeutischen Inhaltsstoffen, um die Einhaltung von Guten Herstellungspraktiken (GMP) und regulatorischen Vorschriften sicherzustellen. Sie bestehen aus hochwertigen Vliesstoffen – wie SMS (Spunbond-Meltblown-Spunbond) Polypropylen oder verstärktem Polyethylen – und bieten eine ausgewogene Kombination aus Barriereeffizienz, Langlebigkeit und Atmungsaktivität. Der mehrschichtige SMS-Stoff bietet eine ausgezeichnete Widerstandsfähigkeit gegen Flüssigkeitsdurchdringung (entscheidend beim Umgang mit flüssigen Wirkstoffen oder Reinigungsmitteln), erlaubt jedoch auch Luftzirkulation, um Überhitzung während längerer Tragezeiten in Reinräumen zu vermeiden. Designmerkmale umfassen Ganzkörperbedeckung mit langen Ärmeln, elastischen Bündchen und einem Rücken- oder Frontverschluss (häufig mit Schnüren oder Klettverschlüssen), um einen sicheren Sitz mit minimierten Lücken zu gewährleisten. Viele Kittel verfügen über einen hohen Kragen und reichen bis zu den Knien oder länger, um Straßenkleidung zu bedecken und das Freisetzen von Partikeln in die sterile Umgebung zu verhindern. Das Material ist fusselarm und schadstoffarm, getestet, um sicherzustellen, dass es keine Fasern freisetzt, die Arzneimittel oder Geräteoberflächen kontaminieren könnten. Die Einhaltung strenger Standards ist vorgeschrieben, wobei die Kittel den FDA-Anforderungen an Schutzkleidung (21 CFR 880.6390) sowie der EN 13795 (chirurgische Kleidung und Tücher) entsprechen, die Leistungsmerkmale für Barrierewirkung und Sterilität festlegt. Sie werden oft steril verpackt und gamma-bestrahlt, geeignet für den Einsatz in aseptischen Arbeitsbereichen (ISO 5 und höheren Reinräumen). Diese Kittel schützen Arbeitnehmer auch vor der Exposition gegenüber potenzen Wirkstoffen, wie zytotoxischen Arzneimitteln oder Allergenen, und reduzieren das Risiko von Hautkontakt oder Einatmen. Wegwerfvarianten eliminieren das Risiko von Kreuzkontaminationen durch Wäsche, während wiederverwendbare Varianten für industrielle Sterilisation geeignet sind. Durch die Integration dieser Kittel in PPE-Protokolle schützen pharmazeutische Einrichtungen die Produktintegrität, gewährleisten die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften und schützen die Gesundheit der Mitarbeiter und sind somit ein zentraler Bestandteil von Kontaminationskontrollstrategien.